Platz sechs beim VLN-Saisonhighlight

Beim fünften Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN) kehrte Manuel Metzger erstmals seit dem 24h-Rennen Ende Mai ins Cockpit des BLACK FALCON-Mercedes-AMG GT3 zurück. Gemeinsam mit Adam Christodoulou (GB) und Hubert Haupt (DE) absolvierte der 31-Jährige das von Wetterkapriolen geprägte Sechsstundenrennen und kam schließlich auf Platz sechs ins Ziel.

„Das Ergebnis ist sicherlich nicht das, was wir uns erhofft haben. In Anbetracht des chaotischen Rennens können wir mit Platz sechs zufrieden sein“, resümierte Metzger anschließend.

Das Zeittraining am Samstagmorgen fand bei schwierigen Bedingungen statt. Die Nordschleife war stellenweise nass und zwang die Teilnehmer zur Vorsicht. Rechtzeitig zum Ende des Qualifyings war die Strecke abgetrocknet, sodass nahezu alle der über 170 Teilnehmer noch einmal auf Zeitenjagd gingen. „Ich bin nach Hubert und Adam als letzter ins Auto gestiegen und habe bei trockener Strecke voll attackiert. Leider war die Strecke sehr voll und ich bin in den schnellen Abschnitten auf langsame Fahrzeuge aufgelaufen. Das hat uns sehr viel Zeit gekostet, sodass es nur für Startplatz sieben gereicht hat. Das Auto funktionierte sehr gut, ein Platz unter den Top-3 wäre mit ein bisschen mehr Glück drin gewesen.“

Den Rennstart absolvierte Hubert Haupt am Steuer des Mercedes-AMG GT3, ehe er das Auto nach einem fehlerfreien Auftakt an Adam Christodoulou übergab. Während Christodoulous Doppelstint begannen die Wetterkapriolen, die das gesamte Rennen in eine Reifenlotterie verwandelten. Ein Dreher auf Slickreifen bei einsetzendem Regen kostete zusätzlich Zeit, ehe Manuel Metzger das Auto von Christodoulou übernahm. Nach nur zwei Runden kam Metzger zum Reifenwechsel in die Box, da erneuter Platzregen Regenreifen erforderlich machte. Im zweiten Teil seines Stints war Metzger mit den richtigen Reifen ausgerüstet und bei schwierigsten Streckenbedingungen einer der schnellsten Fahrer auf der Strecke. Für den letzten Stint übergab Metzger das Auto wieder an Haupt, der schließlich als Sechster über den Zielstrich fuhr.

„Ich habe meinen ersten kompletten Regen-Stint mit dem Mercedes-AMG GT3 absolviert und eine Menge ausprobieren können. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich habe viel für zukünftige Regenrennen mit diesem Auto gelernt. Vielen Dank an das gesamte Team und meine Teamkollegen, die das Beste aus der Situation rausgeholt haben. Jetzt blicke ich nach vorne auf die beiden kommenden Wochenenden“, sagte Metzger abschließend.

Bereits am kommenden Wochenende wird Manuel Metzger das 24h-Rennen in Portimao (PT) am Steuer des brandneuen Mercedes-AMG GT4 absolvieren. Am darauffolgenden Wochenende steht im Rahmen des sechsten VLN-Laufs ein weiterer Renneinsatz mit dem AMG GT4 auf dem Programm.