Rundenrekord beim 6-Stunden-Rennen

Im Qualifying zum siebten Lauf der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN) erzielte Manuel Metzger am Steuer eines Mercedes-AMG GT3 seines BLACK FALCON-Teams die schnellste jemals auf dieser Streckenkombination gefahrene Rundenzeit. Das Rennen beendeten Metzger und seine Teamkollegen auf dem sechsten Platz, nachdem ein Reifenschaden alle Ambitionen auf den Sieg beendet hatte.

Nachdem seine Teamkollegen Gerwin, Hubert Haupt und Yelmer Buurman ihre Qualifying-Runden absolviert hatten, stieg Metzger kurz vor Trainingsenede ins Cockpit des Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer sieben. Bereits in seiner ersten gezeiteten Runde verbesserte er die Fahrzeuginterne Bestzeit von Buurman, ehe er in der zweiten fliegenden Runde einen neuen Streckenrekord aufstellte. In der VLN Langstreckenmeisterschaft wird der Nürburgring in einer XX,XXX Kilometer langen Variante bestehend aus der so genannten „Kurzanbindung“ der Grand Prix Strecke und der legendären Nordschleife gefahren. Metzger umrundete diese Kombination in einer Zeit von 7:54,497 Minuten und war damit 0,041 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Mercedes-AMG GT3. Die Rundenzeit ist die schnellste jemals auf dieser Streckenvariante erzielte, zählt jedoch nicht als offizieller Rundenrekord der VLN Langstreckenmeisterschaft, da in dieser Wertung nur Rennrunden berücksichtigt werden.

Das Rennen begann für Metzger und seine Teamkollegen vielversprechend. Startfahrer Buurman sicherte in der ersten Runde die Führung für das BLACK FALCON-Team und übergab nach acht Rennrunden an Metzger, der kurz vor Ende seines Stints in Führung lag. Ein Reifenschaden eine halbe Runde vor dem Boxenstopp kostete die Mannschaft des Bilstein-Mercedes schließlich viel Zeit und warf das Team aus dem Kampf um den Tagessieg.

Nachdem Metzger für einen Stint an Haupt übergeben hatte, stieg der Wahlschweizer erneut in den Mercedes-AMG GT3 und konnte einen weiteren, soliden Stint von acht Runden absolvieren. Schlussendlich übernahm Gerwin das Fahrzeug für die letzten Runden und überquerte die Ziellinie mit großem Abstand nach vorne und hinten auf dem sechsten Gesamtrang.

„Dass ich heute die schnellste, jemals gemessene Runde auf der VLN-Streckenvariante fahren konnte ist unglaublich. Die Strecke und das Auto waren heute enorm schnell und ich habe eine Runde nahezu ohne Verkehr erwischt. Diesen Tag werde ich so schnell nicht vergessen.“