2018

Zweiter beim 24-Stunden-Rennen

Erfolgreiches Wochenende für Manuel Metzger beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Der 32-Jährige absolvierte gemeinsam mit seinen Teamkollegen Adam Christodoulou, Maro Engel und Dirk Müller trotz schwierigsten Witterungsbedingungen ein perfektes Rennen und wurde schließlich Zweiter im Gesamtklassement. Eine Rennunterbrechung nach knapp 20 Stunden Fahrzeit sorgte für einen spannenden Kampf um den Gesamtsieg zwischen der Startnummer 912 und Metzgers Mercedes-AMG GT3.

„Wir haben ein tolles Rennen abgeliefert und sind am Ende mit Rang zwei belohnt worden. Vor der Unterbrechung hatten wir viereinhalb Minuten Vorsprung, der durch die rote Flagge effektiv auf null zurückgesetzt wurde. Adam hat im finalen Stint alles gegeben, aber der Porsche war einfach ein bisschen schneller. Dennoch sind wir mit Platz zwei beim härtesten Rennen der Welt natürlich sehr zufrieden“, so Metzger.

Am Freitagabend lieferte das Top-30-Qualifying eine erste Standortbestimmung. Im Top-30-Qualifying, für das sich Metzgers Fahrzeug durch den zweiten Platz beim zweiten VLN-Rennen bereits im Vorfeld qualifiziert hatte, fuhr Metzgers Teamkollege Engel mit einer Zeit von 8:09.916 Minuten die viertschnellste Rundenzeit und war bester Mercedes-AMG GT3.

Im Rennen war das Auto mit der Startnummer 4 von Beginn an in der Spitzengruppe im Kampf um die Führung zu finden. Nachdem Engel den Start absolviert hatte, übernahm Metzger das Fahrzeug am frühen Samstagabend für einen Doppelstint. Mit konstant schnellen Rundenzeiten hielt er den Anschluss an die Spitze und absolvierte zwischenzeitlich einige Führungsrunden.

Gegen Rennhalbzeit wurden die bis dahin guten Witterungsbedingungen von einem anhaltenden Regenschauer verdrängt. Zu diesem Zeitpunkt übernahm Metzger den Mercedes-AMG GT3 zum zweiten Mal. Innerhalb kürzester Zeit verringerte der Nordschleifen-Spezialist den Vorsprung des Führenden Porsche. Mit einem waghalsigen Überholmanöver übernahm er schließlich die Führung, die er mit großen Schritten ausbaute, ehe er das Steuer planmäßig an Christodoulou übergab.

Kurz vor 12 Uhr mittags musste das Rennen wegen Nebels unterbrochen werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte Metzgers Fahrzeug viereinhalb Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Durch den Neustart hinter dem Safetycar wurde der Vorsprung praktisch egalisiert und Metzgers Teamkollege Christodoulou wehrte sich mit Händen und Füßen gegen die Attacken der Startnummer 912. Schließlich gelang dem Porsche bei monsunartigen Regenfällen das entscheidende Überholmanöver.

„Vielen Dank an Mercedes-AMG, das Team BLACK FALCON und meine Teamkollegen. Wir alle haben ein grandioses Rennen absolviert. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber niemand kann sagen, was ohne die rote Flagge passiert wäre. Im nächsten Jahr kommen wir wieder und greifen erneut an.

2018

Zwei Gesamtsiege, Rundenrekord in der SP7

Beim fünften VLN-Lauf der Saison 2018 erzielte Manuel Metzger den dritten VLN-Gesamtsieg seiner Karriere. Gemeinsam mit seinen BLACK FALCON Teamkollegen Adam Christodoulou, Hubert Haupt und Gabriele Piana erlebte Metzger beim 6-Stunden-Rennen, dem Höhepunkt der VLN-Saison, ein spannendes und umkämpftes Rennen, in das sie von der Poleposition aus gestartet waren. Metzger erzielte außerdem die schnellste Rennrunde seines Teams.

Beim sechsten VLN-Rennen der Saison stellte Manuel Metzger einen neuen Rundenrekord in der Klasse SP7 auf. Am Steuer des Porsche 991 GT3 Cup MR II des Team BLACK FALCON erzielte er zunächst im Qualifying eine Rundenzeit von 8:10.388 Minuten. Im Rennen konnte er die Zeit fast noch einmal wiederholen und setzte mit 8:13.086 Minuten eine neue Bestmarke unter Rennbedingungen in der Klasse.

Seinen zweiten Saisonsieg holte sich Manuel Metzger beim siebten Rennen der VLN-Saison 2018 auf dem Nürburgring. Gemeinsam mit seinem Team BLACK FALCON und seinen Teamkollegen Maro Engel und Hubert Haupt triumphierte der 32-Jährige nach vier spannenden Rennstunden denkbar knapp: „Wir haben als einziges Auto der Spitzengruppe den ersten Boxenstopp vorgezogen, um am Ende einen taktischen Vorteil zu haben. Das Rennen war jedoch ungewöhnlich ruhig, es gab fast keine Doppelgelb- und Code-60-Phasen, wodurch wir beinahe 29 Rennrunden absolviert hätten – gleichbedeutend mit einem weiteren Splash-and-Dash Boxenstopp eine Runde vor Schluss, der uns den Sieg gekostet hätte. Eine Code-60-Phase im vierten Sektor zwei Runden vor Rennende sorgte für zwei langsame Runden, sodass das Rennen nach 28 Umläufen zu Ende war und unsere Taktik perfekt aufging.“

2018

Erfolgreiche Gastauftritte in der Blancpain GT Series

Beim 24-Stunden-Rennen in den belgischen Ardennen erlebte der 32-Jährige ein Wochenende voller Höhen und Tiefen. Ein heftiger Unfall eines Teamkollegen in der ersten Trainingssitzung sorgte dafür, dass das Auto erst zum Rennen wieder einsatzfähig war. Nach einem technischen Problem in der Anfangsphase kämpften sich Metzger und seine Teamkollegen noch bis auf den dritten Platz der „Silver Cup“-Klasse nach vorne und durften sich auf dem Podium feiern lassen.

Manuel Metzger hat beim Saisonfinale der asiatischen Blancpain GT Series in Ningbo zwei Mal Gesamtposition drei erzielt. Im Mercedes-AMG GT3 des Indigo Racing Teams absolvierte Metzger seine ersten beiden Rennen im fernen Osten und wusste mit einer starken Leistung zu überzeugen. Damit verhalf er dem Team und seinem Fahrerkollegen Roelof Bruins zum besten Ergebnis der Saison.