Zweiter VLN-Gesamtsieg der Saison für Manuel Metzger

Manuel Metzger hat beim siebten Rennen der VLN-Saison 2018 auf dem Nürburgring den zweiten Gesamtsieg des Jahres erzielt. Gemeinsam mit seinem Team BLACK FALCON und seinen Teamkollegen Maro Engel und Hubert Haupt triumphierte der 32-Jährige nach vier spannenden Rennstunden.

„Vielen Dank an das Team und meine Fahrerkollegen für den perfekten Job! Es war unglaublich eng und wir haben bis zum Schluss gezittert, ob es für den Sieg reicht“, sagte Metzger nach der Siegerehrung. „Wir haben als einziges Auto der Spitzengruppe den ersten Boxenstopp vorgezogen, um am Ende einen taktischen Vorteil zu haben. Das Rennen war jedoch ungewöhnlich ruhig, es gab fast keine Doppelgelb- und Code-60-Phasen, wodurch wir beinahe 29 Rennrunden absolviert hätten – gleichbedeutend mit einem weiteren Splash-and-Dash Boxenstopp eine Runde vor Schluss, der uns den Sieg gekostet hätte. Eine Code-60-Phase im vierten Sektor zwei Runden vor Rennende sorgte für zwei langsame Runden, sodass das Rennen nach 28 Umläufen zu Ende war und unsere Taktik perfekt aufging.“

Im Qualifying sicherte sich das Trio Startplatz drei, nachdem der Mercedes-AMG GT3 lange Zeit an der Spitze des Zeitnahme-Bildschirms zu finden war. Erst im letzten Anlauf unterboten zwei Konkurrenten die schnellste Zeit denkbar knapp um wenige Zehntelsekunden.

Startfahrer Engel absolvierte einen starken ersten Stint, ehe ihn das Team nach vier Runden zum ersten Stopp an die Box beorderte. Nach weiteren acht Runden übernahm Metzger das Steuer der Nummer 6 und fuhr in seinem Stint die schnellste Rennrunde des Teams.

„Während meines Stints gab es keine Gefahrenstellen rund um die Strecke - das habe ich seit Jahren nicht mehr erlebt. Dadurch hat meine Zeit im Cockpit besonders viel Spaß gemacht und war mit Rundenzeiten um die 8-Minuten-Marke sehr schnell. Ich konnte unseren Vorsprung ausbauen und habe das Auto für die Schlussphase an Hubert übergeben, der unseren Vorsprung sehr gut verwaltet und ins Ziel gebracht hat. Zum Schluss musste er noch einmal Speed rausnehmen, damit wir nur 28 Rennrunden fahren.“